Schädlinge im Garten

Hornissennest entfernen: Legale Wege, Kosten und praktische Alternativen 2026

25. August 2026 22 Min. Lesezeit
Nahaufnahme eines großen, braunen Hornissennests mit papierartiger Struktur und Einflugloch an einem Hausendach KI-generiertes Symbolbild

Einleitung

Wer plötzlich ein großes, papierartiges Nest an der Hauswand oder im Dachboden entdeckt, reagiert oft mit Besorgnis. Doch bevor Sie handeln, sollten Sie wissen: Hornissen sind weit weniger gefährlich, als ihr Ruf vermuten lässt, und ihr Schutz ist in Deutschland gesetzlich verankert. Ein vorschnelles Entfernen des Hornissennests kann Sie teuer zu stehen kommen – mit Bußgeldern bis zu 65.000 Euro in einigen Bundesländern.

Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Hornissen richtig einordnen, wann ein Eingriff rechtlich zulässig ist, welche Alternativen es gibt und welche Kosten tatsächlich entstehen. Sie erfahren auch, wie Sie Ihr Zuhause schützen, ohne die wertvollen Insekten zu gefährden.


Sind Hornissen wirklich so gefährlich?

Hornissen gehören zu den friedlichsten Wespenarten in Deutschland und stechen nur zur Verteidigung – nicht aus Bosheit.

Die heimische Hornisse mit ihren bis zu 3,5 Zentimetern Körperlänge ist die größte heimische Faltespe. Ihr beeindruckendes Äußeres täuscht über ihre tatsächliche Natur hinweg: Hornissen sind von Natur aus eher zurückhaltend und scheuen die Konfrontation mit Menschen. Im Gegensatz zu Wespen interessieren sie sich nicht für Grillgut, Limonade oder Obstkuchen.

Hornissen stechen nur in zwei Situationen:

  1. Zur Nestverteidigung: Wer dem Nest zu nahe kommt oder es erschüttert, muss damit rechnen, dass die Tiere reagieren.
  2. Unter Druck: Ein stich erfolgt nur, wenn sich das Tier bedroht oder eingeklemmt fühlt.

Besonderheit: Anders als Bienen, die nach einem Stich sterben, können Hornissen mehrfach stechen, ohne dabei Schaden zu nehmen. Für den Menschen ist ein Hornissenstich jedoch nicht gefährlicher als der einer Wespe oder Biene. Nur etwa 2–3 Prozent der Bevölkerung reagieren allergisch auf Hornissengift, und selbst dann müssten mehrfache Stiche erfolgen, damit sich eine kritische Reaktion entwickelt.

Warum wir Hornissen im Garten brauchen

Hornissen sind ökologische Nützlinge von großer Bedeutung. Ein einzelnes Volk mit bis zu 700 Tieren erbeutet täglich etwa 500 Gramm Insekten – darunter Fliegen, Mücken, Bremsen und sogar Schädlinge wie Blattwespenlarven. Diese Insekten werden als Eiweißfutter an die Larven verfüttert und regulieren so natürlicherweise lästige Insektenpopulationen.

Wer einen naturnahen Garten mit vielen nützlichen Insekten möchte, sollte diese Rolle würdigen. Denken Sie daran: Neben Hornissen helfen auch Schnecken bekämpfen, Ameisen Garten bekämpfen und das richtige Management von Schädlingen wie Maulwürfe im Garten, um das biologische Gleichgewicht zu erhalten.


Detaillierte Makro-Aufnahme einer einzelnen Hornisse mit braun-gelber Färbung und ausgebreiteten Flügeln

Wie erkenne ich ein Hornissennest wirklich?

Hornissennester sind kugelige bis ovale Gebilde aus papierartigen Schichten mit deutlich größeren Einflugöffnungen als Wespennester.

Hornissen bauen ihre Nester aus zernagtem Holz und Speichel zu einem papierartigen Material. Das Endergebnis ist eindrucksvoll:

  • Optik: Braun gefärbte, kugel- oder ovale Form mit unregelmäßigen Schichtstrukturen
  • Größe: Reift von einer kleinen Schale (Mai) zu einem großen Bau (August/September) heran
  • Standorte: Bevorzugt Hohlräume wie Dachböden, Rollladenkästen, Schuppen oder Baumhöhlen
  • Einflugöffnung: Klein, kreisrund, an der Unterseite oder Seite

Unterschied zu Wespennestern: Hornissennester sind größer, unregelmäßiger gefärbt und wirken optisch massiver. Wespennester haben eine glatte, graue Oberfläche und sind oft regelmäßiger gebaut.

Wie unterscheide ich Hornissen von anderen Insekten?

Hornissen erkennen Sie an der Größe, dem breiten Kopf und den gelben Seitenbinden:

  • Körperlänge bis 3,5 cm (größer als Wespen)
  • Breiter, quadratischer Kopf mit großen Augen
  • Braun-schwarze Grundfärbung mit gelben Seitenbinden
  • Träges Flugverhalten, nicht so nervös wie Wespen
  • Lautes, deutliches Brummen

Der Lebenszyklus: Wann sterben Hornissen ab?

Ein Hornissenvolk lebt nur eine Saison (etwa 6 Monate) – von Mai bis Oktober.

Dieser biologische Rhythmus ist entscheidend für Ihre Planung:

  • Mai: Junge Königin gründet das Nest (oft allein)
  • Juni–August: Arbeiterinnen schlüpfen und bauen das Nest auf
  • August–September: Volk erreicht maximale Größe (400–700 Tiere)
  • September–Oktober: Neue Königinnen und Männchen entstehen
  • November: Alle außer den befruchteten Jungköniginnen sterben ab
  • Winter: Nur die neuen Königinnen überleben (isoliert, versteckt)
  • Frühjahr: Jede neue Königin sucht sich einen neuen Neststandort – das alte Nest wird niemals wieder bezogen

Diese Tatsache eröffnet eine entscheidende Alternative: Oft reicht es aus, bis Herbst zu warten.


Wie schütze ich mein Zuhause vor Hornissen?

Praktische Maßnahmen reduzieren die Konfrontation, ohne den Tieren zu schaden – und kosten wenig.

Viele Menschen können problemlos mit Hornissen koexistieren, wenn einige einfache Regeln beachtet werden. Diese sollten Sie auch Kindern früh erklären:

Verhalten in der Nähe des Nestes

  • Nest in Ruhe lassen: Kein Stochern, kein Erschüttern der Waben, keine Manipulation am Flugloch
  • Ruhige Bewegungen: Hektik oder längeres Verstellen der Flugbahn in einem Umkreis von 3–4 Metern vermeiden
  • Nicht anblasen: Direktes Anpusten oder Anfauchen der Tiere beunruhigt sie extrem
  • Abstand halten: 2–3 Meter Sicherheitsabstand beim alltäglichen Aufenthalt

Kleidung und Pflege

  • Dunkle Kleidung tragen: Intensive Farben wirken weniger reizend als Weiß oder Hellgelb
  • Haare binden: Offen getragene, lange Haare wirken bedrohlich
  • Düfte meiden: Parfüm, Haarspray oder Deodorant sind unangenehm für die Tiere und können Abwehrverhalten auslösen

Technische Sicherungsmaßnahmen

  • Insektengitter: Engmaschige Netze an Fenstern und Balkontüren verhindern das Eindringen verirrter Tiere. Da Hornissen nachts aktiv werden und von künstlichen Lichtquellen angezogen werden, sollten Gitter besonders dort sitzen, wo abends Licht brennt.
  • Absperrungen: Einfache Barrieren oder Sichtschutzwände halten Kleinkinder vom Nestbereich fern
  • Fenster schließen: In Nestnähe, wenn stärkerer Flugverkehr herrscht

Ablenkung durch Fütterung

  • Platzieren Sie überreifes Fallobst oder Traubensaft in einem Behälter 3–4 Meter entfernt von Ihrem Aufenthaltsort – Hornissen konzentrieren sich dann auf diese Ablenkungsfütterung

Was Sie NICHT tun sollten

  • Niemals Spray, Feuer oder Wasser einsetzen: Das ist illegal, gefährlich und provoziert massive Angriffe
  • Einflugöcher nicht abdichten: Die Tiere suchen sich andere Ausgänge, verirren sich ins Haus und werden aggressiv
  • Keine Insektizide verwenden: Das ist verboten und schadet der Umwelt
  • Nest nicht anfassen oder schütteln: Das signalisiert Gefahr und löst Verteidigungsverhalten aus

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5 natürliche Tricks, um Hornissen auf Abstand zu halten

Natürliche Duftstoffe können helfen, die Tiere sanft vom unmittelbaren Wohnbereich fernzuhalten.

1. Duftbarrieren mit ätherischen Ölen

Nelkenöl oder Teebaumöl wirken abschreckend. Tränken Sie Tücher damit und platzieren Sie diese in der Nähe von Fenstern oder Türen – nicht direkt am Nest, da das Aggressivität auslösen könnte. Der Duft verdampft nach wenigen Stunden, weshalb regelmäßiges Erneuern nötig ist.

2. Duftpflanzen im Topf

Töpfe mit Pfefferminze, Basilikum oder Zitronenmelisse auf Balkon oder Terrasse platzieren. Diese Pflanzen haben einen natürlichen Abschreckungseffekt, ohne dass Sie etwas tun müssen. Gleichzeitig verschönern sie Ihren Außenbereich.

3. Zitronenscheiben mit Nelken

Stecken Sie Gewürznelken in Zitronenscheiben und verteilen Sie diese auf Tischen oder Fensterbretten. Das ist ein klassisches Hausmittel, das auch gegen Wespen wirkt und noch dazu dekorativ aussieht.

4. Glimmendes Kaffeepulver

Kaffeepulver in einer feuerfesten Schale oder auf Sand langsam glimmen lassen erzeugt einen feinen Rauch, der viele Insekten abhält. Dies funktioniert auch bei Wespen nest im Garten. Wichtig: Immer aufsicht – keine echten Flammen!

5. Keine Nahrungsmittel im Freien

Essen und Getränke nicht offengelassen lassen – anders als Wespen interessieren sich Hornissen zwar nicht dafür, aber warum Risiken eingehen? Achten Sie auch auf süße Getränke und Obstsaft.


Rechtliche Grundlagen: Darf ich ein Hornissennest einfach entfernen?

Nein – Hornissen stehen unter besonderem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes. Unerlaubtes Entfernen führt zu Bußgeldern bis zu 65.000 Euro.

Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)

Nach § 44 Absatz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes ist es verboten:

  1. Wild lebende Hornissen zu töten oder zu verletzen
  2. Nester oder Fortpflanzungsstätten zu zerstören oder zu beschädigen
  3. Die Tiere erheblich zu stören (besonders während Schutzzeiten)

Hornissen zählen zu den besonders geschützten Arten – eine Klassifikation, die es früher nicht gab. Sie entstand, weil Hornissenpopulationen durch jahrzehntelange Verfolgung stark dezimiert wurden. Heute gelten sie als Indikator für naturnahe Lebensräume.

Warum sind Hornissen so streng geschützt?

  • Ihre Bestände sind regional gefährdet
  • Sie spielen eine Schlüsselrolle im ökologischen Gleichgewicht
  • Falsche Angst hat zu massiver Verfolgung geführt
  • Ein Volk reguliert natürlicherweise Schädlingspopulationen

Ausnahmegenehmigungen: Wann ist ein Eingriff erlaubt?

Nur in begründeten Einzelfällen kann die Untere Naturschutzbehörde (meist beim Landratsamt angesiedelt) eine Ausnahmegenehmigung erteilen:

  1. Allergiker im Haushalt: Mit ärztlicher Bestätigung einer Hymenopteren-Allergie
  2. Kritischer Neststandort: Direkt über dem Kinderzimmerfenster, im Rolladenkasten, in der Haustür, unmittelbar über der Terrasse
  3. Nicht absperbarer Gefahrenbereich: Der Bereich kann für Kleinkinder nicht sicher abgesperrt werden
  4. Öffentliche Einrichtungen: Kindergärten, Schulen – hier ist die Sicherheit oberste Priorität

Keine Gründe für eine Genehmigung:

  • Bloße Angst vor den Insekten
  • Ästhetische Gründe
  • Nester an unkritischen Stellen
  • Allgemeine Besorgnis ohne konkrete Gefahr

So dokumentieren Sie richtig

Sammeln Sie aussagekräftige Informationen, um der Behörde bei der Einschätzung zu helfen:

  1. Fotografieren Sie das Nest aus sicherer Distanz (mindestens 2–3 Meter)
  2. Machen Sie 2–3 Bilder aus verschiedenen Winkeln
  3. Notieren Sie: Genaue Adresse, Stockwerk, Nestposition (z. B. "Rolladenkasten Schlafzimmer")
  4. Beschreiben Sie die konkrete Gefahr (z. B. "Kind (3 Jahre) spielt täglich auf der Terrasse darunter")
  5. Bei Allergie: Ärztliche Bescheinigung mitbeilegen
  6. Optional: Kurzes Handyvideo des Flugverkehrs (hilft bei Artbestimmung)

Bußgelder und Strafen: Das müssen Sie wissen

Bundesweit drohen Bußgelder von 5.000 bis 65.000 Euro für unerlaubtes Entfernen oder Töten von Hornissen.

Die genaue Höhe ist bundesländerabhängig:

Bundesland Bußgeld (Maximum)
Baden-Württemberg 50.000 €
Bayern 50.000 €
Berlin 50.000 €
Brandenburg 65.000 €
Bremen 50.000 €
Hamburg 50.000 €
Hessen 50.000 €
Mecklenburg-Vorpommern 20.000 €
Niedersachsen 50.000 €
Nordrhein-Westfalen 50.000 €
Rheinland-Pfalz 5.000 €
Saarland 10.000 €
Sachsen 50.000 €
Sachsen-Anhalt 50.000 €
Schleswig-Holstein 50.000 €
Thüringen 50.000 €

Was zählt als Verstoß?

  • Nest mit Spray, Feuer oder Wasser zerstören
  • Einflugöcher abdichten
  • Insektizide einsetzen
  • Nest abschneiden oder abbrennen
  • Nest einfach entfernen lassen (ohne Genehmigung)
  • Einzelne Tiere töten oder fangen

Wie wird die Strafe berechnet?

Die Behörde berücksichtigt:

  • Absicht oder Fahrlässigkeit
  • Anzahl der betroffenen Tiere
  • Größe und Alter des Nestes
  • Schaden für den Bestand
  • Bisherige Verstöße

In vielen Fällen liegt das verhängte Bußgeld deutlich unter dem Maximum – doch selbst 10.000–20.000 Euro sind möglich.


Wer darf ein Hornissennest professionell entfernen?

Nur behördlich gelistete Hornissenberater, spezialisierte Schädlingsbekämpfer oder vom Amt vermittelte Fachleute dürfen tätig werden – und auch nur mit Genehmigung.

Zuständige Fachleute

  1. Hornissenberater: Ehrenamtlich tätige Naturschützer, die von Naturschutzbehörden geschult und gelistet sind. Sie haben umfangreiches Wissen über Biologie und Umsiedlungstechniken.

  2. Artenschutzgeschulte Schädlingsbekämpfer: Professionelle Unternehmen mit spezialisiertem Personal und zertifizierten Techniken. Sie arbeiten streng nach Naturschutzrecht – ohne Insektizide.

  3. Imkerverbände und Fachstellen: Teils bieten lokale Imkervereine Unterstützung, besonders bei Umsiedlungen.

  4. Untere Naturschutzbehörde: Der richtige erste Ansprechpartner – sie vermittelt Fachleute, bewertet die Situation und erteilt Genehmigungen.

Die Feuerwehr – nur im Notfall

Die Feuerwehr greift nur ein, wenn eine akute Gefährdung mit unmittelbarer Lebensgefahr vorliegt (z. B. aggressive Tiere in Massenhaltung, Kind wurde mehrfach gestochen). Im Normalfall ist die Feuerwehr nicht die richtige Adresse – dort wird oft unprofessionell und mit Chemie gearbeitet.

Was Sie NICHT selbst tun sollten

  • Einen Schädlingsbekämpfer rufen, ohne dass dieser spezialisiert auf Hornissen ist
  • Nachbarn engagieren, die angeblich schnell das Problem lösen
  • DIY-Methoden versuchen: Das ist illegal und führt zu Angriffen

Der Genehmigungsprozess: Schritt für Schritt

Von der Meldung bis zur Umsiedlung – so funktioniert es korrekt.

Schritt 1: Dokumentation und Meldung

Hauptliste folgende Informationen zusammen:

  • Fotos des Nestes
  • Genaue Adresse und Nestposition
  • Beschreibung der Gefahrensituation
  • Ärztliche Bestätigung (falls Allergie relevant)
  • Kontaktdaten

Schritt 2: Behörde kontaktieren

Rufen Sie die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises oder Ihrer Stadt an (meist beim Landratsamt oder der Stadtverwaltung). Alternativ:

  • Website durchsuchen nach "Naturschutzbehörde" + Ort
  • Im Telefonbuch unter "Landratsamt" → "Naturschutz"
  • Mail mit Fotos und Dokumentation senden

Schritt 3: Ersteinschätzung

Die Behörde oder ein beauftragter Fachmann bewertet:

  • Ist die Gefahr konkret und nachweisbar?
  • Können Alternative (Absperrung, Wartezeit) ausreichen?
  • Liegt ein Ausnahmgrund vor?

Schritt 4: Genehmigungsbescheid

Bei Zustimmung erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid mit:

  • Bestätigung der Ausnahmegenehmigung
  • Besonderen Auflagen
  • Zeitrahmen (meist innerhalb bestimmter Wochen)
  • Namen des freigegebenen Fachbetriebs (falls die Behörde einen vermittelt)

Schritt 5: Fachbetrieb beauftragen

Der spezialisierte Betrieb:

  • Stimmt Termin und Uhrzeit ab
  • Klärt Details vor Ort
  • Führt die Umsiedlung durch (s. nächste Sektion)
  • Dokumentiert die Maßnahme
  • Sendet Bestätigung zur Behörde

Schritt 6: Nachkontrolle

Der Fachmann oder die Behörde kontrolliert nach etwa 1 Woche, dass:

  • Keine Resttiere zurückgeblieben sind
  • Der Standort wieder sicher ist
  • Das alte Nest nicht bezogen wird

Gesamtdauer: Dokumentation und Anmeldung (1–2 Tage) → Behördenbearbeitung (3–7 Tage) → Umsiedlung (1–3 Tage später) → Nachkontrolle (1 Woche später)


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Wie läuft eine professionelle Hornissenumsiedlung ab?

Umsiedlung ist die tierschutzgerechte Alternative zur Zerstörung – der Fachmann überführt das komplette Nest in einen neuen Standort.

Timing und Vorbereitung

Beste Zeitpunkte:

  • Abend nach Sonnenuntergang: Die meisten Arbeiterinnen sind heimgekehrt
  • Frühe Morgen (vor 6 Uhr): Flugverkehr noch minimal
  • Kühlere Tage: Die Tiere sind weniger aktiv und aggressiv
  • Nicht mittags oder in der Hitze: Zu viele Tiere sind ausgeflogen

Ablauf der Umsiedlung

  1. Sicherung des Bereichs: Der Fachmann baut temporäre Schutzbarrieren auf, um Umstehende zu schützen. Hausbewohner halten sich in sicherer Entfernung auf.

  2. Ruhigstellung des Nestes: Mit speziellen Techniken wird der Nestbereich beruhigt, ohne Chemie einzusetzen.

  3. Übergabe in den Umsiedlungskasten: Mit geeignetem Spezialwerkzeug (z. B. Nestsäge, Fängerkegel) wird das Nest vorsichtig vom Ast oder der Wand abgelöst und in einen stabilen Umsiedlungskasten überführt. Das ist die heikelste Phase – Ruhebewahrt und exakte Arbeiten sind entscheidend.

  4. Nachsammeln von Rückkehrerinnen: Hornissen, die beim Flug waren, finden das fehlende Nest. Der Fachmann nutzt einen "Fängerkegel" – einen trichterförmigen Behälter mit Einflugsöffnung – um diese Tiere einzusammeln und ebenfalls in den Umsiedlungskasten zu leiten.

  5. Transport: Der verschlossene Kasten wird in einen geeigneten neuen Standort verbracht – mindestens 2–3 km entfernt, um Rückwanderung auszuschließen. Oft arbeiten Behörden mit lokalen Naturschutzbetrieben zusammen, die über geeignete Standorte verfügen.

  6. Aufhängung im neuen Zuhause: Das Nest wird im neuen Revier wieder aufgehängt, der Kasten geöffnet. Die Tiere orientieren sich neu und erkunden ihre Umgebung.

  7. Nachkontrolle: Der Fachmann besucht den ursprünglichen Standort nach 24–48 Stunden. Fehlen dort noch Tiere, wird nachgesammelt. Nach etwa 1 Woche erfolgt eine letzte Kontrolle, um sicherzustellen, dass das alte Nest nicht wieder bezogen wird.

Dauer einer Umsiedlung

Die reine Arbeit dauert 1–3 Stunden, je nach:

  • Erreichbarkeit und Sicherung des Nestes
  • Größe des Volkes
  • Anzahl der Rückkehrerinnen
  • Wettersituation

Erfolgsrate

Bei sachkundiger Umsiedlung liegt die Erfolgsquote bei über 90 %. Die Tiere akzeptieren ihren neuen Standort und bauen weiter. Nur in seltenen Fällen kehren einzelne Tiere zum alten Ort zurück – diese werden dann in einer Nachkontrolle erfasst.


Hornissennest in speziellen Situationen

Nester an sensiblen Orten erfordern besondere Überlegungen.

Nest am Fenster oder über der Terrasse

Lösung 1: Ansperrung

  • Markieren Sie den Bereich mit Flatterband oder niedrigen Barrieren
  • Nutzer müssen nur einen großen Bogen um das Nest machen
  • Das Fenster bleibt geschlossen, solange Flugverkehr stattfindet
  • Kosten: 0 € – Sie brauchen nur Disziplin

Lösung 2: Insektengitter

  • Installieren Sie engmaschige Netze an Fenstern und Türen
  • Besonders wichtig: Bereiche, wo abends künstliche Beleuchtung im Garten Hornissen anzieht
  • Kosten: 20–100 € je nach Größe

Lösung 3: Sichtschutzwand

  • Eine mobile oder dauerhafte Wand verhindert direkte Sichtlinien vom Nest zur Terrasse
  • Hornissen fühlen sich weniger provoziert, wenn sie nicht direkt beobachtet werden
  • Kosten: 100–500 € je nach Material

Nest im Kindergarten oder in der Schule

Hier greifen strengere Sicherheitskriterien:

  • Behörden favorisieren meist die Umsiedlung
  • Ausnahmegenehmigungen werden schneller erteilt
  • Kosten trägt oft die Einrichtung oder Kommune
  • Fachbetriebe koordinieren direkt mit dem Schulamt

Nest im Rollladenkasten

Rollladenkästen sind schwierig, da:

  • Der Zugang beengt ist
  • Reparaturen unmöglich sind
  • Wärmestau entsteht

Lösungen:

  1. Umsiedlung (empfohlen)
  2. Temporärer Verschluss des Kastens bis Herbst
  3. Nach dem Herbst: Kasten reinigen, überwinternde Königinnen entfernen, Kasten versiegeln

Nest im Dachboden

Dachböden sind Idealnester für Hornissen:

  • Warm und trocken
  • Geschützt
  • Ausreichend Platz

Lösungen:

  1. Umsiedlung – die beste Variante
  2. Duldung – solange der Dachboden nicht täglich besucht wird
  3. Abdunklung – Das Nest muss dunkel und belüftet bleiben; künstliches Licht vermeiden
  4. Nach dem Herbst (ab November): Nest vorsichtig entfernen, Einschlupfstellen verstopfen

Alternativen zur Entfernung: Warten und Umgang

In vielen Fällen ist Umsiedlung gar nicht nötig – Zeit und Abstand lösen das Problem von selbst.

Warum Warten oft ausreicht

  • Ein Hornissenvolk lebt nur eine Saison
  • Ab Oktober sind die Tiere weg – für immer
  • Das alte Nest wird nicht wieder bezogen
  • Sie müssen also nur 3–4 Monate durchhalten
  • Kostenersparnis: 0–500 € (je nachdem, was Sie investieren)

Szenarien, in denen Warten möglich ist

Fall 1: Nest an unkritischer Stelle

  • Hoch in einem alten Baum, weit weg vom Haus
  • Regelmäßige menschliche Nutzung nicht betroffen
  • → Einfach beobachten und schätzen lernen

Fall 2: Nest außerhalb der Wohnzone

  • Im Schuppen, auf dem Dachboden, wo selten Leute sind
  • Fenster bleiben geschlossen oder verriegelt
  • → Ablauf abwarten, dann im Herbst Nest entfernen

Fall 3: Nest mit mittlerem Risiko

  • Fenster in unmittelbarer Nähe
  • Aber Kleine Kinder spielen nicht in der Gegend
  • → Mit Insektengitter und Vorsicht managebar bis Herbst

Szenarien, in denen Umsiedlung nötig ist

  • Allergiker im Haus (ärztlich bestätigt)
  • Direkter Zugang vom Nest ins Haus möglich
  • Spielplatz oder Sandkasten direkt drunter
  • Kita-Garten mit Nest im Bereich der Kinder
  • Wiederholt aggressive Hornissen (Ausnahme, nicht die Regel)

Sicherheitsmaßnahmen für die Wartezeit

Damit Sie komfortabel bis Herbst durchhalten:

  1. Fenster/Türen schließen: Besonders nachts und wenn innen Licht brennt
  2. Insektengitter: Günstiger als Umsiedlung
  3. Barrieren für Kleinkinder: Einfache Absperrungen
  4. Verhalten trainieren: Kindern erklären, wie sie sich verhalten
  5. Tagebuch führen: Notieren Sie Flugzeiten und Verhalten – das beruhigt und hilft der Behörde später

Die Asiatische Hornisse: Ein neues Problem?

Die Asiatische Hornisse ist invasiv, aber für Menschen nicht gefährlicher als die heimische Art – eine Meldepflicht besteht aber.

Woran erkenne ich die Asiatische Hornisse?

Die Vespa velutina, wie sie wissenschaftlich heißt, ist:

  • Größe: Etwas kleiner als die heimische Hornisse (ca. 2–3 cm)
  • Färbung: Deutlich dunkler, fast schwarz
  • Besonderheiten: Gelbe oder orange Beine, oranger Fleck am Hinterleib
  • Verhalten: Ähnlich friedlich wie heimische Hornissen, stechen nur bei Gefahr

Herkunft und Ausbreitung

Die Asiatische Hornisse wurde vor etwa 20 Jahren (um 2004) vermutlich mit Frachtgut nach Europa eingeschleppt. Seit 2006 breitet sie sich von Frankreich aus aus. Erste deutsche Nachweise gab es 2014 in Sachsen, seitdem gibt es sporadische Funde in mehreren Bundesländern. Sie ist nicht flächendeckend, bleibt aber eine Beobachtungsgröße.

Unterschied zur heimischen Hornisse

Merkmal Heimische Hornisse Asiatische Hornisse
Größe Bis 3,5 cm Bis 3 cm
Färbung Braun mit gelben Binden Fast schwarz
Beine Dunkel Gelb oder orange
Hinterleib Überwiegend schwarz Mit orangem Fleck
Nester Groß, papierartig Ähnlich
Gefährlichkeit Nicht gefährlich Nicht gefährlicher

Warum ist die Asiatische Hornisse ein Problem?

  • Ökologischer Schaden: Sie frisst auch Honigbienen und verdrängt heimische Wespenarten
  • Invasive Art: Könnte sich ohne natürliche Feinde ausbreiten
  • Keine neuen Stiche, aber neue Jäger: Sie ist Spezialist auf Bienen

Meldepflicht: Was Sie wissen müssen

Aber Aufmerksamkeit! In einigen Bundesländern besteht eine Asiatische Hornisse Meldepflicht:

  • Sie finden ein verdächtiges Nest?
  • Sie sehen mehrfach verdächtige Tiere?
  • Kontaktieren Sie sofort die Untere Naturschutzbehörde oder das Julius Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen)
  • Fotos mitschicken – hilft enormer bei der Identifikation
  • Fundmeldungen fließen in bundesweite Monitoring-Programme ein

Website zum Melden: www.verteidigungsbuendnis-asiatiische-hornisse.de (oder lokal ansässige Umweltämter)

Kann man die Asiatische Hornisse von heimisch unterscheiden?

Für Laien ist das schwierig. Die dunkle Färbung ist das Hauptmerkmal. Im Zweifelsfall: Fotos machen und zur Behörde bringen – die Profis wissen sofort Bescheid.


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Kosten für Hornissenumsiedlung: Was ist realistisch?

Professionelle Umsiedlung kostet je nach Region und Komplexität 200–800 €, manchmal auch mehr – je nachdem, wer bezahlt.

Kostenaufschlüsselung

Beratung und Erstbesichtigung:

  • Hornissenberater (oft ehrenamtlich): 0–50 €
  • Spezialisierte Firma: 50–150 € (wird oft verrechnet)

Behördliche Genehmigung:

  • Kosten: 0 € (übernimmt die Behörde)
  • Dauer: 3–7 Tage

Umsiedlung durch Fachmann:

  • Standard-Umsiedlung: 300–600 €
  • Schwierig erreichbare Nester (Dach, Wand hoch oben): 600–1.000 €
  • Sehr große Völker: 500–800 €
  • Notfalleinsätze (Wochenende, Nacht): +200–400 €

Zusatzkosten (falls anfallen):

  • Versetzen von Möbeln/Gegenständen: 50–100 €
  • Wiederherstellung der Stelle: 50–150 €
  • Nachkontrolle: meist im Preis enthalten

Wer bezahlt?

Mieter:

  • Normalerweise trägt der Vermieter die Kosten, wenn das Nest am Gebäude ist (Dach, Wand, Rollladenkasten)
  • Begründung: Es ist eine Beeinträchtigung der Gebrauchstauglichkeit der Mietwohnung
  • Sie müssen den Schaden dem Vermieter zeitnah melden
  • Wichtig: Setzen Sie den Vermieter in Kenntnis, bevor Sie einen Fachbetrieb beauftragen – sonst sitzt der Mieter auf den Kosten

Eigentümer:

  • Sie tragen die Kosten selbst
  • In manchen Gemeinden kann man Zuschüsse oder Beratung beantragen
  • Bei besonderen Fällen (Schulen, Kindergärten) übernimmt oft die Kommune

Behörden und Institutionen:

  • Schulen, Kindergärten, Rathäuser: Meist trägt die öffentliche Einrichtung oder die Stadt
  • Private Firmen auf ihrem Gelände: Der Betreiber zahlt

Kosteneinsparungen

  1. Hornissenberater wählen: Oft günstiger als kommerzielle Firmen (100–300 € statt 500–1.000 €)
  2. Fachbetrieb direkt auswählen: Ohne Vermittlung durch Behörde (Behörden können dennoch Vorgaben machen)
  3. Zentraler Einsatz nutzen: Mehrere Nester in einer Gegend? Manche Fachleute geben Rabatt
  4. Warten als Alternative: Kostenlos bis Oktober – spart bis zu 600 € in vielen Fällen

Mieter oder Vermieter – Wer trägt die Kosten?

Grundsätzlich trägt der Vermieter die Kosten für Hornissenumsiedlung, wenn das Nest am Gebäude ist – das ist eine Mangelhaftung.

Rechtliche Grundlagen

Nach BGB § 535 hat der Vermieter die Wohnung "in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand" zu erhalten. Ein Hornissennest an der Wand oder im Rollladenkasten stellt eine Gebrauchsbeeinträchtigung dar.

So läuft es in der Praxis

Mieter sollte:

  1. Dokumentieren: Fotos des Nestes, genaue Position, Datum
  2. Schriftlich informieren: E-Mail oder Brief an den Vermieter
    • Betreffzeile: "Mitteilung: Hornissennest an der Fassade"
    • Konkrete Lage beschreiben
    • Nicht selbst einen Fachbetrieb beauftragen, ohne den Vermieter informiert zu haben
  3. Frist setzen: "Bitte kümmern Sie sich um eine fachgerechte Umsiedlung innerhalb von 2 Wochen.""
  4. Warten: Vermieter hat Zeit, um Angebote einzuholen und zu beauftragen
  5. Im Zweifelsfall: Selbst einen Fachbetrieb beauftragen und die Rechnung später einreichen (Vorschussleistung)

Wichtige Hinweise

  • Vermieter darf nicht die Umsiedlung verweigern: Das ist Mangelhaftung
  • Kosten müssen der Miete nicht entzogen werden: Das ist nicht zulässig (es sei denn, der Vermieter bittet darum)
  • Keine Selbstermächtigung: Wenn der Mieter selbst kürzer Hand umgesiedelt und danach die Rechnung einreicht, gibt es oft Streit
  • Allergiker haben Vorrang: Ist ein Allergiker im Haushalt, muss der Vermieter schneller handeln

Eigentümer

Eigentümer müssen die Kosten selbst tragen. Ausnahmen:

  • Gewerbetreibende können Kosten als Betriebsausgabe absetzen
  • In manchen Fällen gibt es kommunale Zuschüsse (fragen Sie bei der Naturschutzbehörde)
  • Versicherungen zahlen normalerweise nicht (es sei denn, es ist eine spezielle Zusatzversicherung abgeschlossen)

5 häufige Fehler – Das sollten Sie vermeiden

Diese Handlungen führen zu Konsequenzen und helfen dem Problem nicht.

Fehler 1: Nest selbst zerstören

Was passiert:

  • Bußgeld bis 65.000 €
  • Hornissen werden aggressiv und stechen mehrfach
  • Nest kann ins Haus verlegt werden

Richtig: Behörde anrufen, nicht selbst handeln

Fehler 2: Einflugöcher abdichten

Was passiert:

  • Tiere suchen sich neue Ausgänge – oft ins Haus
  • Aggressives Verhalten wird massiv
  • Nest ist nicht weg, sondern verschlimmert

Richtig: Einflugöcher nie abdichten – immer offen lassen bis zur Umsiedlung

Fehler 3: Spray, Feuer oder Wasser einsetzen

Was passiert:

  • Illegal
  • Massive Angriffe
  • Nest kann beschädigt werden – Larven sterben
  • Bußgeld und evtl. auch Anklag wegen Tierquälerei

Richtig: Nur Fachleute mit Genehmigung

Fehler 4: Falsche Handwerksfirma beauftragen

Was passiert:

  • "Billige" Schädlingsbekämpfer nutzen illegale Methoden
  • Sie haften als Auftraggeber mit
  • Problem wird nicht gelöst
  • Bußgeld auch für Sie

Richtig: Immer die Naturschutzbehörde zuerst kontaktieren, die vermittelt Fachleute

Fehler 5: Zu lange warten ohne Sicherungsmaßnahmen

Was passiert:

  • Nest wird immer größer
  • Risiko steigt
  • Umsiedlung wird komplizierter und teurer
  • Kindern oder Besuchern passiert etwas

Richtig: Früh dokumentieren, Behörde informieren, Sicherungsmaßnahmen (Gitter, Barrieren) treffen


Fazit: Das Wichtigste in Kürze

Hornissen sind geschützte, friedliche Tiere, die eine Saison lang bei uns leben. Ihr Schutz ist gesetzlich verankert – nicht aus Nostalgie, sondern weil sie ökologisch wertvoll sind.

Was Sie mitnehmen sollten:

Hornissen sind nicht gefährlich – sie stechen nur zur Abwehr

Ein Nest lebt nur eine Saison – ab Oktober löst sich das Problem von selbst

Alternativen zur Umsiedlung bestehen – Gitter, Barrieren, Absperrungen helfen oft

Professionelle Umsiedlung ist die richtige Lösung, wenn es nötig ist – 300–800 € und völlig legal

Die Behörde ist der erste Ansprechpartner – nicht die Feuerwehr, nicht irgendein Handwerker

Unerlaubte Entfernung kostet bis 65.000 € – die Investition in den richtigen Weg lohnt sich

Kindern Hornissen erklären – das ist wichtiger als Kontrolle und Angst

Wer Hornissen mit Respekt begegnet und wenige einfache Regeln beachtet, kann mit ihnen jahrelang nebeneinander leben. Und wenn es eng wird? Dann hilft ein Anruf bei der Naturschutzbehörde – das ist legal, verlässlich und oft günstiger als Notfallmaßnahmen.


Häufig gestellte Fragen zu Hornissen

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Auch andere Schädlinge benötigen Aufmerksamkeit. Erfahren Sie mehr über Waschbären Garten vertreiben, um Ihre Außenbereiche ganzheitlich zu schützen. Gleichermaßen sollten Sie sich mit Maulwürfe Garten Schäden und Ameisen Garten bekämpfen auseinandersetzen, um einen ausgewogenen Gartenbestand zu erhalten. Auch Käfer Garten bestimmen hilft, die Gartenbewohner korrekt zu identifizieren. Falls Sie Interesse an Gartengestaltung haben: Eine gute Gartenbeleuchtung mit LED oder Solar-Lösungen schafft Sicherheit und Atmosphäre – allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass Hornissen von künstlichem Licht nachts angezogen werden.

Häufige Fragen
Wie lange leben Hornissen und wann sterben sie ab?

Ein Hornissenvolk lebt nur eine Saison (etwa 6 Monate) von Mai bis Oktober. Die Königin und alle Arbeiterinnen sterben im Herbst ab. Nur die befruchteten Jungköniginnen überleben den Winter, schlüpfen im Frühjahr und bauen dann neue Nester. Das alte Nest wird niemals wieder bezogen.

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Redaktion Garten-Landschaftsbau.net

Wir recherchieren Fachthemen rund um Garten- und Landschaftsbau und bereiten sie redaktionell auf — mit dem Ziel, verständliche und praxisnahe Orientierung zu bieten, keine Rechts- oder Fachberatung im Einzelfall. Stand dieses Artikels: 25. August 2026.

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